Die grüne Hölle Teil 1

Zumindest in Deutschland dürfte eine Rennstrecke kaum einen ähnlichen Kultstatus genießen wie der Nürburgring in der Eifel.

Ich hab’s, ehrlich gesagt, nie wirklich verstanden. Ok, die Rennstrecke ist alt und sie ist lang. Der Streckenrekord liegt bei etwas über 6:40 Minuten…so lang ist sie.

Eigentlich wollte ich nur ein paar Tage her um mir den Ring mal anzuschauen. Dann gab es an dem Wochenende ein ADAC GT Masters Rennen und so ergab sich mein erster Besuch im Rennzirkus.

Donnerstag 15.08.2019 Die Anfahrt

Sonor brummelt der Big Bird V8 über die Autobahn. Mehr als 130 geht eh nicht…Baustellen, LKWs und Niederländer. Nach 6 Stunden dann die erste Ausfahrt “Nürburgring”, aber nicht heute. Ich will zum Gästehaus am Fels, meiner Unterkunft bis Montag in einem Dorf etwa 25 km nördlich vom Ring.

Zwei Ausfahrten weiter gehts dann runter und ich steh sofort im Wald. Das hätte ich tatsächlich nicht erwartet von einer Gegend, die so für den Motorsport bekannt ist. Schroffe Felswände, dichte Wälder und kleine Ortschaften wechseln sich neben und um die ordentliche Landstraße ab auf der ich jetzt fahre.

Normalerweise bin ich es gewohnt von der Attraktion der Gegend in jedem Ort erschlagen zu werden. Rund um Wittenberg z.B. gibt es eine Luther-Schenke, einen Luther-Souvernierladen neben der/dem anderen. Hier nicht. Wüsste ich nicht, dass sich der Nürburgring hier einmal durch die ganze Eifel zieht, man würde gar nichts davon mitbekommen. Noch nicht mal Ansichtskarten konnte ich finden.

Ich lasse den Tag mit einem Rumpsteak, 0,2er-Spezie (wusste gar nicht das es so kleine Gläser gibt) und einem kleinen Spaziergang ausklingen.

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