Die Camaro-Geschichte

In den 1960ern erscheint ein Fahrzeug auf den amerikanischen Strassen der sich verkauft wie geschnitten Brot…die Inkarnation der Super Sportler für die Strasse: Der Ford Mustang.
Die General Motor Company muss reagieren. Pontiac schwächelt sowieso schon, denn deren Fahrzeuge werden zu der Zeit eher als langweilig wahrgenommen. Chevrolet und Pontiac bekommen den Auftrag gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.
Die Lösung sind die sog. F-Bodies…der Pontiac Firebird und Chevrolet Camaro. Beide verwenden die gleiche Basis, nur der Aufbau und die Innenausstattung sind unterschiedlich. Beide verwenden jedoch so viele gleiche Teile wie möglich. Der Firebird rettet Pontiac vor der Pleite. Außerdem wird die F-Body-Basis auch bei Opel verwendet: Der Manta wird geboren.
Um Firebird und Camaro zu vermarkten werden Rennteams mit beiden Fahrzeugmodellen ausgerüstet, vom Tourenwagen bis hin zur NASCAR. Erfolge bleiben nicht aus. Die Strassenmodelle sind breiter und stärker als der Mustang. So entsteht eine bis heute währende Rivalität zwischen Camaro- und Mustang-Anhängern. Pontiac geht leider nach der Jahrtausendwende Bankrott. Firebird und Trans Am verkaufen sich nicht mehr und auch die Designentscheidungen für die kleineren Modelle wurden nicht angenommen. Die Firebirds hatten ihre Sternstunden zur Zeiten von Knight Rider und früher mit den Bandit-Filmen mit Burd Raynolds.

Während die Camaros nie so eine Filmpräsents hatten erfreuten sie sich doch einer größeren Beliebtheit. Jedoch endete auch ihre Geschichte in 2002. Die Verkaufszahlen waren zu schlecht um die Produktion weiter zu führen.
Doch totgeglaubte leben länger. 2009 startete Chevrolet mit der 5. Generation einen erneuten Siegeszug. Viele Fans hatten das Auto bereits vorbestellt und bis zum Generationenwechsel 2015 galt die 5. Generation als voller Verkaufserfolg. Seit 2015 verkauft Chevrolet die 6. Generation der Camaros. Der größte Unterschied sind die veränderte Front und die neue Anordnung der Scheinwerfer, sowie die Zylinderabschaltung bei den V8-Automatik-Modellen.

Seinen großen Filmauftritt hatten Camaros hauptsächlich in den Transformer-Filmen als Bumblebee. Im Film Bumblebee ist ein Camaro erst am Ende des Films zu sehen – Entschuldigung wegen des Spoilers.

2020 endet die Ära der V8-Camaros in Europa nachdem sich Chevrolet entschieden hat diese Modelle vom Import-Markt zu nehmen.

Der Firebird-Herbst

Oktober…der Herbst ist da. Da gilt es Einiges zu beachten als Fahrer eines heckgetriebenen Autos mit breiten Reifen und fast 2 Tonnen Gewicht.

Der Regen wird jetzt wieder häufiger und meiner Erfahrung nach schwimmt ein Firebird auf der Autobahn etwa bei 80 km/h auf. Also langsam fahren, am Lenkrad fühlen ob man gerade die Kontrolle verliert und viel Abstand halten. Am besten fährt man seinen Firebird wie einen kleinen LKW. Wenn man merkt, dass die Lenkung schwammig wird oder nicht mehr reagiert, am besten nicht bremsen sondern einfach vom Gas gehen und das Lenkrad gerade fest halten. Das Gefühl ist nicht einfach zu beschreiben, es fühlt sich ein wenig wie auf einer Wasserrutsche an. Die Drehzahl geht etwas nach oben und das Heck bewegt sich leicht.

Abgesehen vom Fahren sollte man spätestens jetzt anfangen noch kleinere Lack- und Dichtungsschäden zu beheben. Wasser führt zu Rost und Rost wollen wir nicht haben, also müssen wir das Wasser draußen halten. Besonders anfällig sind die Radkästen, die Metallteile auf denen die Targa-Dachhälften ruhen, die Motorhaube und der Metallrahmen rund um die Windschutzscheibe. Letztere beiden, weil hier häufiger Steinchen aufschlagen und den Lack beschädigen.

Am besten kontrolliert man auch, wenn man den Wagen im Herbst und Winter nutzt, verstärkt auf den Reifendruck und die Betriebsmittelstände (Öl, Getriebeflüssigkeit, Bremsflüssigkeit)…oh und apropos Bremse, lasst auch noch mal Eure Bremsen von einer Werkstatt prüfen. So ein Auto hat im Winter einen Bremsweg wie ein 40-Tonner, das muss man nicht noch künstlich verlängern.

Viel Spaß beim Fahren durch den Herbst und kommt gut durch den Winter.

Definition of a US-Car

Whats an US-Car? You may not mention but there are a lot of US manufactures on the german market. Did you mention Ford is a US company? They are so good integrated into the german market with smaller cars you may forgot Ford build maybe the most famous muscle car – Ford Mustang.

And thats what I call a US-Car. Of course it needs to be from the US, it needs a V6 or V8 (or higher) engine. And on the street you should hear and feel the engine. Thats what makes this cars famous. Its their presents on the street. You hear them from miles and their bulk makes them recognizable. Through their design they caches the eye. 10 years before there where much more US-Cars on german streets but now its a dying species.

The Pontiac Firebird was once the main model of Pontiac. Then, with a V6 engine it became the basic model – a so called Pony car. A “small”, “light” sportscar with a “small” engine. Fiero and Trans Am became the sport models with turbo V6 or V8 engines.”

So but back to the definition: At least 20 years old, V6 or V8 US produced sportscar – thats an US Car for me. Included are street cruisers which are not very sporty…but hey..we are family.

Definition eines US-Cars

Was macht ein US-Car zum US-Car? US Hersteller gibt es reichlich auf dem Markt. Den offensichtlichsten, den man aber meistens übersieht ist Ford. Die Marke hat sich so im europäischen Markt etabliert mit kleinen Autos, dass man ganz übersieht, dass eines der berühmtesten Muscle-Cars von Ford kommt…der Ford Mustang.

Und genau über solche Autos sprechen wir hier. Man könnte sagen US-Cars = Muscle-Cars. Oder anders gesagt: Wenn der Hersteller aus den USA kommt und man beim Fahren noch den Motor hört und spürt, dann ist es ein US-Car. Meist sind das die Autos die in den 70ern bis in die frühen 2000er gebaut wurden. Dabei ist es mir ehrlich gesagt ob V6 oder V8. Diese Autos strahlen auf der Straße etwas besonderes aus. Durch ihr Design haben sie Charakter und durch ihre schiere Masse fallen sie einfach auf.

Pontiac definierte den Firebird mit V6 Motor in den 90ern als Grundmodell – dabei war es in der Muscle-Car-Zeit das Hauptmodell. In 90ern wurde diese Konfiguration als Pony Car bezeichnet. Ein “kleiner”, “leichter” Sportwagen mit “kleinem” Motor für sportliches Cruisen. Der Fiero und der Trans Am waren dann die sportlicheren Modelle. Bis vor 10 Jahren sah man durchaus noch den einen oder anderen Pontiac häufiger auf Deutschlands Strassen fahren. Heute scheinen sie fast ausgestorben.

Aber um das Thema noch abzuschließen. Ein US-Car ist für mich ein aus den USA importierter Sportwagen mit V6 oder V8 Motor der mittlerweile mindestens 20 Jahre alt ist. Also wenn ihr in zukünftigen Blogs US-Car lest, dann wisst ihr was ich meine. (In die Kategorie US-Car fallen natürlich auch die Straßenkreuzer auch wenn sie nicht unbedingt sportlich sind)